Meine Reisen

z.Zt. Daueraufenthalt in Japan

Aufarbeitung meiner Reise – Teil I

- Februar 2, 2012

Jetzt ist es endlich so weit. Ein paar Tage nach meiner Ankunft in Deutschland sind vergangen und ich fuehle mich wieder einigermassen stark genug, in die Tasten zu hauen. Aus Japan habe ich mir nicht nur tolle Erfahrungen und Erinnerungen mitgebracht, sondern leider auch eine ganz schoen fiese Grippe. Die hat mich bis heute ziemlich ausser Gefecht gesetzt, aber langsam gehts wieder bergauf und ich fuehle mich fit fuers Bloggen.

Nochmals ein grosses „Sorry“ an all meine Leser, die mehr erwartet hatten und so enttaeuscht wurden – die Internet-Verbinung war halt doch wieder Erwarten schlecht und ich hatte nie genug Zeit ausfuehrlich zu bloggen. Jetzt also der Reisebericht im Nachgang. Ich denke, das ist vielleicht auch nicht ganz schlecht.

Meine Ankunft in Japan war so wie immer, fast schon unspektakulaer beim dritten Mal. Ich kannte den Flughafen schon sehr gut, ich kannte die Reisepass-Kontrolle, das perfekt organisierte Anstehen dafuer, die kleinen Zettelchen, die man vorher schon ausfuellen musste.
Japaner sind etwas streng mit der Immigration – man muss schon im Flugzeug einen Zettel ausfuellen, wie lange man gedenkt zu bleiben, Name, Adresse des Hotels/des Ortes an dem man sich aufhalten wird, Reisepass-Nummer etc.
Das gibt man dann alles bei der Einreise ab, zusammen mit dem Reisepass und waehrend der Beamte alles ueberprueft, muss man auch ein Foto knipsen lassen und Fingerabdruecke abgeben. Obwohl ich das schon alles kannte, gab es eine Sache, die mich sehr ueberraschte – die auffallend geringe Auslaenderzahl, die einreiste. Die meisten derjenigen, die den Pass zeigen mussten, waren auch nur Passagiere, die ihren Anschluss-Flug erwarteten. Wir waren vielleicht… 15 oder 20  Menschen, die am „Foreign Passport“ Schalter standen. Ich war etwas schockiert.

Mein Flug hatte schon Verspaetung und bei der Koffer-Ausgabe gab es dann auch nochmal einige Verzoegerungen, sodass ich meinen armen Freund 3 Stunden vor der Halle warten liess. Durch den Zoll musste ich auch noch und vergewissern, dass ich kein Fleisch und nicht zu viel Alkohol bei mir trug. Dann war ich endlich raus aus der Sicherheitszone und traf meinen Freund in der grossen Ankunfthalle. Entgegen allem japanischen Benehmen kuesste ich ihn auch gleich. 😀

Dann nahmen wir einen Bus nach Hause – nach Hause hiess in die Stadt Tama, wo ich fuer die kommende Woche bei meinem Freund unterkommen konnte. Tama gehoert immer noch zu Tokyo, also offiziell war ich natuerlich eine Woche lang in Tokyo untergebracht. Der Flughafen Narita liegt ziemlich weiter ausserhalb von Tokyo, eigentlich schon in der Praefektur Chiba. Deshalb brauchten wir mit dem Bus auch an die 2 Stunden nach Tama Center, von dort aus nochmal ein paar Minuten zu Fuss bis zum Haus meines Freundes.
Dort angekommen stellte ich mich erstmal unter die kleine aber feine Dusche – in Japan gibt es ja eine voellig andere Badekultur als bei uns, aber dazu in den kommenden Eintraegen mehr.

Es war so gegen Nachmittag, als ich endlich mal das Gefuehl von „Angekommen“ hatte, dann stellte ich mich auch der Familie meines Freundes vor, ueberreichte Gastgeschenke und verbrachte eigentlich den Rest des Tages nur damit, zu schlafen und zu relaxen. Nach dem langen Flug konnte ich mich nicht dafuer motivieren noch einmal irgendwo hinzugehen.
Zudem war am naechsten Tag gleich mein Weiterflug nach Kyoto geplant und ich packte dafuer nur meine Tasche.

Mein erster Tag in Japan war recht unspektakulaer, fuer mich hatte sich nicht viel veraendert und im Nachhinein empfand ich das eher als gruselig – nach solch einer grossen Katastrophe im Jahr 2011 hatte sich nichts veraendert..?
Das ist mir dann aber erst im Laufe der Tage richtig bewusst geworden.

Dazu aber spaeter mehr….

 


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