Meine Reisen

z.Zt. Daueraufenthalt in Japan

Aufarbeitung meiner Reise – Teil 2

- Februar 26, 2012

Am 21. Januar verliess ich Tokyo dann erneut und das relativ früh. Durch den Jetlag war ich schon um 3 Uhr wach – und das war gut so, denn ich muste zu dieser Uhrzeit schon los. Um 7:30 Uhr traf ich mich am Flughafen Haneda mit meiner Freundin – eine Reise nach Kyoto und Osaka war geplant.

Ich hatte richtig Glück gehabt, dieses Mädchen kennen zu lernen. Bei einem Dir en grey Konzert in Deutschland stand sie hinter mir und am kommenden Tag bei einer Autogramm-Stunde traf ich sie erneut. Dir en grey ist meine persönliche Lieblingsband und auch einer der Gründe, warum ich immer wieder nach Japan reise. Als ich sie dann das zweite Mal sah, dachte ich, es wäre Schicksal und sprach sie an.
So wurden wir Freunde und sie organisierte die Reise nach Kyoto und Osaka für mich bis ins kleinste Detail – dafür bin ich ihr auch heute noch dankbar.

Um 5 Uhr fuhr unser Bus nach Haneda, mein Freund machte extra ein Frühstück für mich und kaufte einen Apfel, damit ich etwas Proviant hatte. Ich Raben-Freundin war aber so aufgeregt, dass ich das Essen in seiner Tasche vergass. 😦

Nach einigen Kommunikationsschiwerigkeiten (kein Internet, kein Handy) traf ich meine Freundin dann in der Haupthalle des Flughafens, ich war zum ersten Mal in Haneda, da nur der Flughafen Narita für internationale Flüge gebaut worden war. Haneda war kleiner und übersichtlicher als Narita, aber genau so gepflegt und sauber. Überall gab es Souvenir-Stände und an jeder Ecke fand man hilfsbereite Service-Kräfte, die man nach der Auskunft fragen konnte. Mir gefiel es dort sofort.

Als ich mich von meinem  Freund schon wieder verabschiedet hatte, ging es zum Flieger. Meine Freundin und ich lachten noch, da wir ein kleineres Flugzeug entdeckten, welches mit Pokemon bedruckt war. Davon war ich so begeistert, dass ich ein Foto knipste – und es kam noch besser. Dieses Pokemon Flugzeug war genau unsere Maschine. Dafür liebe ich Japan – ein Land in dem man selbst mit 30 noch Kind sein darf und sich nicht über Pokemon am Flugzeug wundert.
In nur einer Stunde waren wir in Osaka. Eine weitere Freundin stiess zu uns und so erreichten wir zu dritt den südwestlichen Teil Japans. Dort angekommen mussten wir in die Nachbar-Präfektur Kyoto – endlich hatte sich mein großer Reisewunsch erfüllt und ich schaffte es, nach Kyoto zu kommen. Schon bei meiner ersten Japan-Reise gab es keinen Ort, den ich lieber besuchen wollte. Mit all seinen Tempeln und Schreinen war Kyoto wohl der Touristen-Magnet überhaupt und ich wollte mich dazu gesellen.

Nachdem wir Preise überprüft hatten, fanden wir heraus, dass es von Osaka weitaus günstiger und schneller war, mit dem Zug zu fahren. Also für alle, die eine ähnliche Reise antreten wollen – wer keine Angst davor hat, ein par Mal umzusteigen, der sollte den Zug nehmen. Die Ersparnis ist enorm.  Wir fuhren bis Arashiyama, ich glaube das waren so ungefär 1 1/2 Stunden. Vielleicht auch weniger. Ich war von der an mir vorbeiziehenden Landschaft faszniniert und auch ein bisschen müde vom Jetlag. Aber die Aufregung war größer.

In Kyoto Arashiyama entdeckte ich dann auch das Kyoto, was ich gesucht hatte – große mit Kiefern bedeckte Berge, die in Wolken und Nebel gehüllt waren, Bambus-Wälder, viele kleine Tempel und traditionelle Restaurants die mit kulinarischen Kötlichkeiten lockten. Wir entschieden uns für ein typisches Kyotoer gericht – Soba (Buchweizennudeln) in Brühe mit Yuba (die „Haut“ von Tofu). Soba schmecken in Kyoto anders als in Tokyo, das musste ich auch feststellen. Aber das Gericht war sehr lecker.

Meine Freundin hatte für mich ein Geburtsagsgeschenk vorbereitet, gegen 14 Uhr führte sie mich in ein ganz besonderes Studio. Dazu in den folgenden Einträgen mehr…


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